Kritiken
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Jenseits des Kommerzes; Konzert/Echokammer Augsbruger Allgemeine 7.12.2009
Neghelli Il colore che torna dal nero , Dedicato ad Amelia Rosselli, un progetto di Adriano Orru ...Eine Kreuzung aus akustischen und elektronischen Klängen, die blendeten und dem Zuhörer die meiste Zeit den Atem raubten, zusammengesetzt aus plötzlichen Rhythmus- und Tempoveränderungen, unruhigen und stechenden Momenten, einer Dichter Struktur, Soli, rascher Dialogen, kleinen Pausen in der Melodie, dramatischer Sequenzen, Loops, Kaskaden von Noten mit bestimmten Ausdruckkoloraturen, Dekonstruktion , Rekonstruktion und neuen klanglichen Kombinationen . Der Kontrabassist Adriano Orru rief für dieses neue Abendteuer die tschechische Violineexpertin Lenka Župková, eine Solistin mit überzeugender Technik, Präzision und Fantasie, das eklektische Violoncello von Stella Veloce, die Videos von Manuel Carreras und die Bilder von Silvia Corda zusammen. Es entstand eine an Bezügen und Verweisen reiche Musik, die mit dem Gedächtnis spielend, aktuellen Humor sowie Atmosphäre anderen Epochen und Stilen ins Bewusstsein rief, auf einer Struktur aus Hinweisen voranschreitend in die sich an die Improvisation gebundene Passagen einfügten. L'unione Sarda, Cagliari November 2009
Das ist mit Sicherheit eine der gewagtesten CDs der letzten Jahre. Sie hat einen doppelten Bezug zu Hannover. Die tschechische Geigerin Lenka Župková hat dort studiert. Und einer der auf dieser CD vertretenen Komponisten hat in Hannover einstens einen Kompositionspreis gewonnen. Sein Preisstück allerdings wurde nie in Hannover aufgeführt. Sein Komponieren war wohl damals schon dem engagierten Ensemble zu weit abseits des Neue-Musik-Mainstreams. Peter Köszeghy heißt der Tonsetzer, dessen beeindruckendes Stück Libertinage von Župková unglaublich virtuos gespielt wird. Das den Hörer mit seinen rauen verzerrten Klängen geradezu aggressiv anspringende Stück wirkt in sich dermaßen konsequent, dass es ungemein faszinierend ist. Ganz anders, aber vergleichbar begeisternd ist Dorothee Hahnes RestZeit, in der Župková mittels Live-Elektronik eine Mehrstimmigkeit kreiert, die phasenweise zwar an Wiederholungsmechanismen der Minimalmusic erinnert, aber letztlich von ganz eigener Klangfantasie kündet. Natürlich: Nicht alle Stücke dieser Produktion halten dieses Niveau, trotzdem aber: Diese äußerst empfehlenswerte CD lässt den Hörer ungehörte Klänge entdecken. ARTS 8115 2 / Reinald Hanke
...Lenka Župková spielte die Sequenza von Berio wie eine barocke Toccata, mit hoch beweglichen Griffhand für die virtuosen Partien und heftigen Zugriff in den Ballungen. Das Zeitalter der E-Violine ließ sie dräuend mit Annette Schlünz und Peter Köszegh beginnen. Aber das Schönste, was auch das Einlösen des Theatralischen anbetraf, war dann von ihr selbst eine Szene, in der alles Musik ist, aber fast tonlos und mehr nur Ahnung vom zarten Springbogen und Lippenartikulation und fernem Theaterspiel. ... Bonner Rundschau vom 20.März 2009
...Das Gastspiel der tschechischen Geigerin Lenka Župková zuvor war weniger virtuoses als vielmehr subtiles und konzentriertes Spiel. Der improvisatorische Gestus von Berios "Sequenza" geriet ihr ebenso feinsinnig wie die Gestaltung der meditativ-ruhigen Klangwelt in "Zebra" von Annette Schlünz. In Pèter Köszeghys "L'ecole du libertinage" holte sie, dank eines Verzerrers, aus der Geige Klänge heraus, die einem Jimi Hendrix Freude gemacht hätten. Kontrast dazu: ihre Eigenkomposition "Strc prst skrz krk". Da spielte Župková eine Weile auf einer unsichtbaren Geige, summte, flüsterte und schlich sich leise zur Tür hinaus. ... Bonner General-Anzeiger Artikel vom 21.03.2009
Deutschlandfunk DIE NEUE PLATTE vom 12.10.2008
...Lenka Župková ist eine der interessantesten Avantgardegeigerinnen, die auf ihrer neuesten CD geradezu gleißende Klänge auf ihrer verstärkten Violine erzeugt... Kultur Regional 12/2008
...Das blaue metallische Objekt von K.H. Beethmann, seine Materialität wird von der Geigerin Lenka Župková musikalisch gearbeitet. Gestrichen mit zwei Bögen und durch Anwendung von verschiedensten ungewohnten Spieltechniken entstehen spröde, klare Strukturen. Der Ausgangspunkt für all die Töne, Geräusche und Sounds sind die klanglichen Möglichkeiten der blauen Tonne. Plötzlich wird mit dem bogen die Viola gestrichen und die Musik wie das von der Tänzerin bearbeitete Objekt fangen an zu schweben. Kritik zur Performance in der Eisfabrik Hannover, 10.10. 2006
Erlangen Zeitung 11/2006
RP Zeitung 22.11.2005
WAZ ,22.11.2005
Bundeskonzert der Gedok 2005 im Konzerthaus Berlin ....In Ihren Stücke für E-Violine und Live-Elektronik zeigt Lenka Župková die Vielschichtigkeit der elektronischen Klangwelt , die neugierig macht auf die vielen variativen Momente , die sich hinter ihr verbergen. NMZ 3/06
«Rondo» - ein Musiktheater von Michael Heisch aufgeführt
durch das Ensemble MEGAPHON MZ 01/06
In beiden Stücken überzeugten die Geigerin Lenka Župková und Flötistin Lenka Kozderkova mit ausdruckstarken, nuancierten Zusammenspiel... ....In unerhörte, spannungsgeladene Klangbereiche zwischen Ton und Geräusch drang das Solo für E-Violine" Strepy" von Lenka Župková . 02/06
Klangbad, ein fest der Töne... Prager Zeitung
Virtuos, originell und humorvoll! Pariser Journal
Ein Abend der Extraklasse mit hohem künstlerischen Wert Neue Züricher Zeitung Perfektes Spiel , ungewohnte Spielweisen und eigene Klangsprache. Berliner Zeitung
Nürnberger Zeitung
Aus betont melodischen, motivischen Vorgaben entwickelt Lenka Župková einfallsreiche und phantasiegeladenen Improvisationen! HAZ |
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